Geschichte

Spargel, der Fitmacher

Spargel, botanisch ASPARAGUS OFFICINALIS, wird von CATO (175 bis 150 v. Chr.) erstmalig schriftlich erwähnt. Im frühen Mittelalter wurde er vor allem wegen seiner diuretischen (harntreibenden) Wirkung besonders geschätzt.

Im 20. Jahrhundert fand die Ausbreitung des Spargels insbesondere auf leichten Böden statt, da er auf diesen leicht zu kultivieren und vor allem leicht zu ernten ist. In den letzten 10 Jahren begannen einige Landwirte aber auch auf zum Teil schweren Lößlehmböden Spargel anzubauen. Die hohe natürliche Ertragskraft dieser Böden wird somit genutzt, und durch das Abdecken der Spargeldämme mit Folien ist eine Ernte trotz schwieriger Bodenbeschaffenheit gut möglich.

Bedeutende Anbaugebiete in Nordrhein-Westfalen sind die alten Anbauregionen Füchtorf und Walbeck, seit Anfang der 90er Jahre aber vor allem das Gebiet Kirchhellen (bei Bottrop), das wegen seiner vielen jungen Spargelkulturen besonders zarten Spargel hervorbringt.

Köstlicher Genuss ohne Reue - 100 gr. Spargel haben nur 20 Kalorien (84 Joule)!
Dabei ist er reich an wertvollem pflanzlichen Eiweiß und den Mineralstoffen Kalium (240mg), Phosphor (50mg), Calcium (25mg) und Eisen (1mg). Außerdem enthält er die Vitamine B1,B2,B6,C und das Provitamin A. 500gr. Spargel deckt fast den Tagesbedarf an Vitamin C !
Sein hoher Gehalt an Asparaginsäure wirkt entschlackend auf den Körper
Übrigens: all das gilt im verstärkten Maße für den immer beliebteren Grünspargel, weil sich dieser aufgrund veränderter Anbaumethoden im Sonnenlicht baden darf !!!

ALSO - Was spricht noch gegen eine Frühjahrs - Fit - Kur mit dem königlichen Gemüse? (erhältlich ab Anfang April bei Beckmann’s Spargel)

Der neue Star: Grünspargel

 

Was man im Ausland schon lange weiß ist jetzt auch in Deutschland bekannt! Er ist einfach köstlich, der Grüne.
Nach anfänglichem Zögern: "kann man das essen?", "ist der schon reif?" oder "muß man die Köpfe beim Schälen abschneiden?" kommen immer mehr Genießer auf den Geschmack.
Der Grünspargel läßt sich leichter zubereiten, da weniger geschält wird. Er hat eine kürzere Garzeit, da er zarter ist als sein "weißer Bruder". Dadurch werden seine wertvollen Inhaltsstoffe beim Kochen geschont.

UND WARUM IST ER GRÜN ? Bei der Grünspargelkultur werden nicht die für den Spargelanbau typischen Dämme angehäufelt. Dadurch gelangt der Spargeltrieb an die Erdoberfläche und bildet bei Kontakt mit dem Sonnenlicht das grünfärbende Chlorophyll. Angenehmer Nebeneffekt ist dabei ein würziger und herzhafter Geschmack und ein erhöhter Mineralstoffgehalt.




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